literatur film kunst
onkel georg
„mein onkel führte eine geistesexistenz, wie ein paar hundert vollgeschriebene notizbücher beweisen. die beschränktheit des mitteleuropäers, der, wie ja gesagt wird, lebt, um zu arbeiten, anstatt zu arbeiten, um zu leben, wobei es ganz und gar gleichgültig ist, was unter arbeit zu verstehen ist, war meinem onkel georg schon sehr früh auf die nerven gegangen und er hatte die konsequenz aus seinen überlegungen gezogen.“
thomas bernhard in „auslöschung“, s.37
man muß allerdings dazusagen, daß onkel georg vom geerbten vermögen leben konnte. da war der herr hans jürgen von der wense - werke. von aas bis zylinder schon von einem anderen kaliber!
das erinnert mich auch an 20. im daudedsching.
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