kritzeleien
la fumée monte vers la bas
das war dann wohl leider nichts :(
wieder haben 600 leute teilgenommen, und einer, der nicht ich bin, hat gewonnen.
ich muß im nachhinein aber sagen, daß sich arte nicht gerade mit ruhm bekleckert, was die durchführung dieses wettbewerbs angeht. monatelang hat sich auf der webseite nichts getan. man erhielt auch nicht einmal eine email, obwohl man seine email-adresse auf jedem blatt hinten vermerken sollte. stattdessen kommt 3 monate nach abgabetermin ein mageres update, eine seite, hauptsächlich mit infos, die sowieso schon bekannt waren und 1, in worten „eine“, seite des gewinnerbeitrages wird gezeigt.
und wenn ich mal darüber nachdenke als preis kann man es im grunde eigentlich nicht bezeichnen, wenn der gewinner 5000 euro bekommt, aber erst, wenn er das ganze album gezeichnet hat. das ist kein preis, sondern ein vorschuß, der demjenigen so oder so zusteht.
da hat sich glenat im grunde nur billig kostenlos eine menge entwürfe verschafft und konnte sich dann in aller ruhe einen passenden aussuchen.
gnatz
fumetto
musik ist etwas eigenes - sie mit worten oder bildern zu umschreiben ist nicht einfach und auch nicht besonders sinnvoll. das thema des diesjährigen fumetto-comicwettbewerbes hieß nun aber musik - und comics sind nun mal text und bilder. kleiner mann, was nun?
ich habe erstmal ein paar interviews mit Tom Waits gelesen und dabei festgestellt, daß er praktisch fast nur in bildern und metaphern von musik spricht (und auch von einigen anderen phänomenen, wenn er z.b. sagt:
„kinder haben ist so, als ob man mit alkoholikern zusammenlebt. es ist immer irgend etwas. sie haben eine scheibe eingeschlagen oder den garten umgegraben oder die wand mit einer anderen farbe gestrichen.“
da hab ich mir gedacht, das ist ja wunderbares material, wenn ich einen comic zum thema musik zeichnen will - lauter in bildern geäußerte gedanken über musik. also hab ich einen comic gemacht, in dem sich Tom Waits mit der barbesitzerin Carla unterhält, und dabei passieren die ganzen dinge, die er erzählt, einfach um die beiden herum in der bar, und das ganze nenne ich dann „songs sind wie hüte“.
hier noch ein lustiges zitat, das ich nicht im comic verwendet habe (sonst ist alles was Tom im comic sagt eins zu eins aus den interviews, kein wort erfunden):
„bei mir ist es so, daß die songs aus dem boden kommen, genau wie die kartoffel. du pflanzt und pflanzt, und dann wartest du auf die kartoffel - und die wassermelone, das kommt aufs gleiche heraus. [kartoffel=musik, melone=film] einen soundtrack schreiben wäre also wie eine kartoffel für eine wassermelone machen.“
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