unser lieblings OS zickt rum. das liebe emerge versetzt mich zunehmend in angst und schrecken. nach der apache2 affäre jetzt der php5 wahnsinn.
vor ein paar wochen wollte ich die seit langem angekündigten apache2 konfigurationsänderungen hinter mich bringen, und habe kurzerhand ein update auf unserem testsystem gemacht. im ergebnis mußte ich das gesamte system updaten, nur weil die konfigurationsdateien ihr plätzchen gewechselt haben. nebeneffekt: der svn testserver läßt sich nicht mehr kompilieren. egal. in jedem krieg gibts verluste. war ja nur ein testserver. der ganze vorgang hat einen halben dreiviertel tag gedauert.
das php5 update war nicht ganz so schlimm. nur fehlt hier plötzlich das pear archiv. die sogen. abhängigkeiten sind in den eclasses und ebuilds und was weiss ich wo nicht korrekt gesetzt und mit ein bisschen demaskieren und up‘n‘downgraden kann man das wohl geradebiegen oder auch nicht. die gentoo foren sind voll von frustierten anwendern. ich habs dann aufgegeben und pear per hand installiert. das geht so:
links -source http://go-pear.org/ | php
am ende muß man dann per hand den include_path am besten in allen (bei mir 4) php.ini dateien ergänzen. und dann funktioniert das auch. pear pakete kann man danach einfach über den installer nachrüsten:
pear install lauter_so_quark_zeux
es ist mir unbegreiflich wieso die gentoo leutchen denken, sie müßten das pear archiv mit ebuilds nachbauen. das ist rausgeschmissene zeit. das können die pear leute viel besser. laßt es oder macht es richtig. die LAMP programme (apache, mysql, php) gehören mittlerweile zu den wichtigsten anwendungen unter linux. kann man deren updates nicht etwas schmerzloser gestalten?
die gute nachricht: nach 3 änderungen lief alotta unter php5 einwandfrei. cool, ey.


