skitour 19 reterkopf am achensee
3. Feb 2010 16:37 ~ comments(2)

zum geburtstag dürfte die anne eine spur für mich auf den reterkopf legen
17-18 Spitzingsee
1. Feb 2010 21:36 ~ comments(0)
skitouren 15 und 16 von der bamberger hütte aus
25. Jan 2010 12:35 ~ comments(0)





am samstag auf den schafsiedel und am sonntag auf salzgeier und auf den tistkopf und beides mal über unverspuret pulverschnee nordabrahrten runter
die kathrin pelh immer im schlepptau :-)
tour 14 Galtjoch und Steinkarspitze
20. Jan 2010 15:19 ~ comments(0)




ja super wars!!!
20 cm neuschnee unverspurt für uns (anne und mich) ganz alleine! (auf der süd und ost seite - der westen war abgeblasen)
ich war so voller adrenalin dass ich die 1600hm aufstieg fast garnicht mitbekommen haben (hahaha)
tour 13 mit den wilden hikedykes ins rofan
18. Jan 2010 12:15 ~ comments(0)




Seekrareuz - Rofanspitze und halbe Heidacherstellwand
so haben wir trotz gondelbenutzung 900 hm hingebarcht
die skier sind zerschunden
aber wo schnee war war er gut
tour 12 Gröbner Hals mit Papa
18. Jan 2010 12:07 ~ comments(0)



wiedermal erstaunlich gut der schnee daoben
und der papa erstaunlich fitt
und das wetter erstaunlich gut
nur am abend ist das auto dann kaput gegangen :-(
Es gibt keine zwei Geschlechter
11. Jan 2010 13:35 ~ comments(0)
Sabine Hark im Interview mit Anja Kühne
Die Leichtathletin Caster Semenya wird in ihrem Frausein angezweifelt. Dabei gibt es nicht nur zwei
Geschlechter, sagt Sabine Hark
Frage: Frau Hark, in Kürze fällt die Entscheidung darüber, ob die intersexuelle
südafrikanische Sportlerin Caster Semenya ihr Gold über 800 Meter von der Leichtathletik-
WM in Berlin behalten darf. Womit rechnen Sie?
Sabine Hark: Ob sie ihre Medaille nun behalten darf oder nicht: Leider war es Semenya
nicht vergönnt, ihren Triumph zu genießen. Es gab kaum Applaus im Stadion, die Medien
diskutierten über ihr "ausgeprägtes Kinn", ihre "tiefe Stimme" und die "stark ausgeprägten
Muskeln". Seitdem mutmaßt der internationale Leichtathletikverband IAAF darüber,
"ob diese Lady eine Frau ist". Dabei hat das IOC schon im Jahr 2000 diese Art von
Geschlechts-Tüv bei Sportereignissen abgeschafft.
Frage: Warum? Im Leistungssport geht es doch um harte Arbeit und viel Geld. Muss da
am Start nicht Waffengleichheit herrschen?
H ark: Die damaligen Tests etwa bei den Olympischen Spielen hatten vor allem zur Folge,
dass die betroffenen Athletinnen öffentlich beschämt wurden. Zweifelsfreiheit in Sachen
Geschlecht wurde aber nicht hergestellt. So war bei den Olympischen Spielen von 1992
und 1996 der sogenannte SRY-Test für alle Teilnehmerinnen obligatorisch. Das SRY-
Gen ist das Gen auf dem Y-Chromosom, das für die "männliche" Geschlechtsentwicklung
verantwortlich ist Nach mehr als 6000 Tests wurden bei einigen Frauen sexuelle
WISSEN
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Entwicklungsstörungen nachgewiesen, die davon vorher gar nichts gewusst hatten. Die
intersexuellen Frauen waren weder in ihrer Erscheinung noch in ihrer Leistung von
anderen XX-Athletinnen zu unterscheiden und wurden zu Unrecht vom Wettbewerb
ausgeschlossen.
Frage: Das Publikum sehnt sich nach dem begnadeten Körper. Der Schwimmer Michael
Phelps profitiert von seinen riesigen Füßen, der Läufer Usain Bolt kann dank seines
Wuchses eine besonders effektive Hebelwirkung erzielen. Muss es aus Ihrer Sicht also
genauso als biologischer Glücksfall bewertet werden, wenn Semenya wie gemutmaßt
wurde mit nach innen gestülpten Hoden geboren worden sein sollte, die sie mit Testosteron
unterstützen?
Hark: Wenn es so wäre, hätte Semenya dann tatsächlich genauso Glück wie Michael
Phelps oder Usain Bolt. Allerdings muss ein erhöhter Testosteronspiegel nicht immer
leistungsfördernd wirken. Es ist also überhaupt nicht gesagt, dass Semenya schnell ist, weil
sie intersexuell ist. So schnell ist sie übrigens auch gar nicht. Vom Weltrekord der Frauen,
der seit 1983 steht und von Jarmila Kratochvílová in München gelaufen wurde, ist Semenya
weit entfernt.
Auch den Rekord der deutschen Frauen, den Sigrun Wodars 1987 in Rom aufstellte, konnte
Semenya nicht brechen. Es stehen ihr also offenbar keine ganz besonderen Mittel zur
Verfügung. Vielleicht sollte man überhaupt darüber nachdenken, ob eine Regelung wie
im Golfsport, in dem die Vergleichbarkeit der Spieler und Spielerinnen über ein Handicap
reguliert wird, nicht eine gerechtere Weise ist, gleiche Startchancen herzustellen.
Frage: Nach Semenyas Siegeslauf in Berlin erklärte ein Sportfunktionär, es werde Wochen
dauern, bis man über ihr Geschlecht Klarheit habe. Diese Aussage dürfte viele Zuschauer
erstaunt haben.
Hark: Kein Wunder. Anders als früher von der Medizin behauptet, gibt es eben nicht
nur zwei mögliche Körper, sondern ein Kontinuum. Dazu gehören verschiedene
Chromosomensätze neben XX und XY sowie allerlei Variationen: Chromosomales,
genitales, hormonales und gonadales Geschlecht können in ganz unterschiedlicher Weise
zusammenfallen.
Der Sport hat das schon anerkannt. So heißt es in den Regelungen des internationalen
Leichtathletikverbandes IAAF zur Geschlechtsfrage, der "Policy on Gender Verification",
dass eine Entscheidung über die Athleten nur von Fall zu Fall, basierend auf individueller
Einschätzung, getroffen werde könne.
Frage: Die Übergänge zwischen Mann und Frau sind fließend?
Hark: Genau, und das nicht nur bei als intersexuell klassifizierten Menschen. Diese
Ansicht der kritischen feministischen Forschung ist seit einiger Zeit im Mainstream der
Biologie und Medizin angekommen. Geschlecht ist eine kulturelle Kategorie. Wie schon
WISSEN
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Simone de Beauvoir gesagt hat: Wir werden nicht als Frauen geboren, sondern zu Frauen
gemacht.
Frage: Immerhin können Frauen Kinder zur Welt bringen, Männer nicht.
Hark: Frauen sind nur einen sehr geringen Teil ihres Lebens gebärfähig, Man könnte also
auch darüber nachdenken, dass Frauen beispielsweise nach der Menopause in eine andere
Klasse – die der Männer – wechseln. Es gibt Kulturen, in denen das der Fall ist. Und es gibt
genug Frauen und Männer, die keine Kinder bekommen können oder wollen.
Keins der Körpermerkmale, die bei der biologischen Geschlechtsbestimmung in
Betracht gezogen wird – die Chromosomen, der Hormonspiegel, die inneren und
äußeren Geschlechtsorgane – taugt dazu, jeden Menschen ein ganzes Leben lang auf
ein bestimmtes Geschlecht festzulegen. Die Unterschiede zwischen allen Männern sind
größer als die zwischen Mann und Frau. Das übersehen wir nur, weil das Raster der
Zweigeschlechtlichkeit gesellschaftlich genutzt wird, um uns den Unterschied zwischen
den Geschlechtern immer wieder ins Gedächtnis zu rufen.
Frage: Die meisten Menschen gehen aber davon aus, dass sich das biologische Geschlecht
durchaus in typischem Verhalten enthüllt: Mädchen greifen zur Puppe, Jungen zum Auto.
Neulich erklärte etwa eine Intersexuelle im Rückblick auf ihre Kindheit, sie sei schon als
Mädchen auf Bäume geklettert und habe in der Klasse den Ton angegeben – ein Hinweis
auf ihr damals noch unbekannten männlichen körperlichen Anteile.
Hark: Dass Intersexuelle auf dieses Erzählmuster zurückgreifen ist nachvollziehbar, da
wir in einer Gesellschaft leben, die uns immer wieder versichert, dass Mädchen lieber mit
Puppen und Jungs mit Autos spielen. Offenbar gibt es aber viele "ganz normale" Mädchen,
die auch gerne auf Bäume klettern. Und Jungen, für die Autos und Fußball auch nicht der
Inbegriff ihrer Träume sind. Aber im Ernst: Der Soziologe Erving Goffman spricht hier von
Genderismus.
Er meint damit, dass das soziale Geschlecht einer Person dadurch bestätigt wird, dass ihre
Verhaltensweise als geschlechtsspezifisch klassifiziert werden kann. Das heißt: Jungen
und Mädchen – ebenso wie erwachsene Männer und Frauen – bestätigen sich selbst und
anderen gegenüber ihr Geschlecht indem sie Verhaltensweisen wählen, die als ihrem
Geschlecht angemessen gelten.
Frage: Was hat es zu bedeuten, dass sich Semenya nach der Leichtathletik-WM auf dem
Cover eines Magazins mit langen Haaren und im Kleid zeigte – da stand doch schon fest,
dass sie biologisch keine "richtige" Frau ist, wozu also die Maskerade?
Hark: Semenya versteht sich als Frau, also ist sie eine. Insofern ist es falsch von
Maskerade zu sprechen. Zudem war der weltweite Zweifel an ihrem Geschlechtsstatus
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letztlich auch ein Zweifel an ihrem Status als Mensch. Sie war also genötigt zu
demonstrieren, dass sie sich ihrem Geschlecht "angemessen" verhält.
Frage: Die Norm verlangt, dass das biologische Geschlecht mit dem Auftreten als
Mann oder als Frau übereinstimmen muss. Warum hängt so viel von der Binarität der
Geschlechter ab?
Hark: Die Transgender-Aktivistin Kate Bornstein hat einmal gesagt, es gibt zwei
Geschlechter, damit das eine Geschlecht das andere beherrschen kann. Das sei der einzige
Grund, warum wir nach Geschlecht unterscheiden. Man kann es weniger drastisch auch
so sagen: Geschlecht ist ein gesellschaftliches Ordnungssystem das den hierarchisierten,
abgestuften Zugang zu Ressourcen der verschiedensten Art regelt.
Frage: Sehen Sie Entwicklungen hin zu mehr Gelassenheit mit Menschen, die in diesem
Punkt von der Norm abweichen?
Hark: Ja und nein. Als notorische Optimistin sehe ich, dass der Aktivismus von
Transgender und Intersexuellen in den letzten Jahren hier einiges bewegt hat. Allerdings
ist die Gewalt – und das schließt auch chirurgische Eingriffe bei Neugeborenen oder
erzwungene Geschlechtsfeststellungstests ein – gegenüber gender-nonkonformen
Menschen nach wie vor nicht zu unterschätzen. Sie muss als das angeprangert werden, was
sie ist: als menschenrechtswidrig.
Die Fragen stellte Anja Kühne.
Sabine Hark (47), ist Professorin für Soziologie und leitet seit April das Zentrum für
Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) der TU Berlin
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 19.11.2009)
COPYRIGHT ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
ADRESSE http://www.zeit.de/wissen/2009-11/semenya-intersexualitaet
Hundstage. Krokodilstränen Leben mit dem Klimawandel (luisa francia) Leseprobe
10. Jan 2010 21:10 ~ comments(0)
In all den Jahren der neuen Frauenbewegung haben wir uns immer gefragt: Wie verschwanden die Matriarchate? Möglicherweise hängt das Ende des Mutterrechts mit dem Beginn der Seßhaftigkeit zusammen. Wo Besitz ist, muß eine Grenze gezogen, muß der Besitz geschützt und weitergegeben werden. Wer sich entschlossen hat, etwas für sich, für die eigene Familie zu beanspruchen und andere auszuschließen, muß kämpfen. Wer nicht mehr in Bewegung ist, braucht mehr Wärme, wer nicht zu den Orten wandert, wo es Nahrung gibt, muss Nahrung speichern. Wer nicht mehr die Anregung der vielfältigen Landschaften hat, braucht den Kick. Am gravierendsten ist in einer Lebensform der Seßhaftigkeit das Problem der Energie. In der Bewegung bleibt der Körper warm und lebendig. Doch wenn man an einem Ort bleibt, ist Bewegung eigentlich nicht vorgesehen. Der Körper wird träge, es kostet Überwindung, die für den Organismus notwendige Bewegung auszuführen. Der Bewegungsdrang ist noch da, die Lust am Weiterziehen auch – später. Am Wochenende, im Urlaub... Den Körper durch Bewegung aufwärmen – das wäre das ökologische Konzept für die Zukunft. Anstatt fossile Brennstoffe in die Luft zu jagen, in geschlossenen Räumen zu hocken und mollige Wärme hochzuheizen, könnten wir uns bewegen und würden nicht so frieren... Über Jahrmillionen, wie wir heute wissen, regelten sich Bevölkerungszahl und Ressourcen ganz natürlich. Die Menschen lebten nicht aus spiritueller Exaltiertheit im Einklang mit der Natur, sondern weil sie die Vorgänge in der Natur genau beobachteten, auf die Natur angewiesen waren und nicht nur von ihr lebten, sondern sie auch achteten. Besitz als Status kann kein großes Thema gewesen sein. Wer hätte sich wohl mit etwas belastet, das groß, schwer und kompliziert zu transportieren ist! Vermutlich deshalb sind aus der Urzeit hauptsächlich kleine Dinge überliefert: Amulette, Werkzeuge, Gefäße, was nicht bedeutet, daß es in dieser sehr frühen Zeit keine Kunst, keine Spiritualität, keinen Sinn für Schönheit gegeben hätte. Die Graffiti-KünstlerInnen von heute erinnern uns an die Kunst der nomadischen Menschen: Ich war hier. Ich habe eine Spur hinterlassen und bin weitergezogen. (www.frauensachbuch.de)
was ist das?
9. Jan 2010 17:58 ~ comments(0)

was ist das im unteren bilddrittel?
neues jahr neue skitouren 7-11
9. Jan 2010 17:45 ~ comments(0)



nach einem gemütlichen sylvester in den isarauen bin ich mal wieder mit dem ali ins sellrain aufgebrochen zu den touren auf:
7 votscher windegg
8 karlesspitze
und vom super winterraum im westfahlenhaus aus:
9 längentaler weissenkogel und halber seeblasskogel
10 winnebacher weissenkogel
und die halbe 11 die halbe schöntalspitze
der schnee war zwar nicht übermässig viel aber ganz gut
und auf der hütte gabs viel spass mit erich und klaus (danke fürs captainsdinner!)
Weihnachten in berlin
29. Dez 2009 13:59 ~ comments(3)




An weihnachten selber war ich mit dem xandi in der spree baden
vom saunaschiff aus sind wir ein stückchen unter das eis geschwommen
toll
und dann gabs lecker essen bei jana tobi mit jenny und jo
und am tag drauf sushi bei puells
wilde kerle
29. Dez 2009 13:43 ~ comments(0)

wir haben weihnachten zu halloween uminterpretiert
COP15 Kopenhagen Klimagipfelproteste
29. Dez 2009 13:34 ~ comments(0)
mit kanal B - Britta Anna und Tilli war ich in Kopenhagen
unsere werke unter: Kanal B
Auch wenn der Anlass traurig war
und sich die Dänische Polizei echt daneben benommen hat
so wars auf dem alternativ Gipfel doch echt toll
und wir hatten auch unseren Spass
Was ist das?
6. Dez 2009 00:02 ~ comments(1)
was ist das?
5. Dez 2009 23:35 ~ comments(1)
5. Dez 2009 20:11 ~ comments(0)
monte blanc bei fön von der demo aus
5. Dez 2009 20:05 ~ comments(0)
5. Dez 2009 19:59 ~ comments(1)
WTO kills Farmers
5. Dez 2009 19:50 ~ comments(0)


für eine Woche war ich in der schweiz erst nochmal im jura bei longo mai und bei suzanne und nicole im ökodorf und dann in genf zu den WTO Protesten.
und die waren auch dringend nötig - denn da wird malwieder über unsere köpfe hinweg entschieden ohne politik und gegen kleinstbäuerInnen.
eine kurze demo mit viel brennenden autos und kaputen fenstern und nacher viel tränengas
und dann 3 tage lang spannende leute treffen und meine filme vorzeigen
skitoueren 4 und 5 in lenzerheide und arosa
5. Dez 2009 19:41 ~ comments(0)
grandios wars nicht aber die skier haben wir auch nicht zerkratzt
Stukturen
9. Nov 2009 01:04 ~ comments(0)










jetzt können die geolginnen unter euch mal raten
wunderbarer indian summer in bayern am zahmen kaiser
9. Nov 2009 00:58 ~ comments(0)



mit achim auf den zahmen kaiser
mit höhle und schluchten und nebel
Und was ist das?
9. Nov 2009 00:56 ~ comments(0)
blick nach italien
9. Nov 2009 00:55 ~ comments(0)
guerilla gardening mit hut in münchen
9. Nov 2009 00:47 ~ comments(0)

die frühjahrsblüher wurden vorbereitet
5. Nov 2009 21:30 ~ comments(0)
luxus
5. Nov 2009 21:14 ~ comments(0)

Luxus - woher, und wohin damit?
Alles, was sich dazu sagen läßt, können nur Vermutungen sein. Ich vermute also, daß es ganz andere Prioritäten sein werden, um die es bei künftigen Verteilungskämpfen geht. Knapp, selten, teuer und begehrenswert sind im Zeichen des wuchernden Konsums nicht schnelle Automobile und goldene Armbanduhren, Champagnerkisten und Parfums, Dinge, die an jeder Straßenecke zu haben sind, sondern elementare Lebensvoraussetzungen wie Ruhe, gutes Wasser und genügend Platz.
Merkwürdige Umkehrung einer Logik der Wünsche: Der Luxus der Zukunft verabschiedet sich vom Überflüssigen und strebt nach dem Notwendigen, von dem zu befürchten ist, daß es nur noch den Wenigsten zu Gebote stehen wird. Das, worauf es ankommt, hat kein Duty Free Shop zu bieten.
Aus: Hans Magnus Enzensberger (geb. 1929): Luxus - woher, und wohin damit?
Grüne Lernorte mit Schloss - Urbane Gärten Kongress
26. Okt 2009 13:19 ~ comments(1)

ja mei war des schee
ein wochenende im schloss
mit 120 super leute (plus masupilami)
auf dem kongress zu urbanen Gärten
ein feministischer kongress ohne es auszusprechen
und das bad im see war obligatorisch!
ich hab den schulgärten film - grüne lernorte zum ersten mal gezeigt - juhu!
Extrem-Skitouren 2 und 3 mit Freunden
26. Okt 2009 12:28 ~ comments(0)



Und dann ging mit matschschnee weiter
mit dem Papa auf den Vogelsang am Sudelfeld
und mit CARO MARIT und DANI auf den Rosskopf
am Abend auf dem Bergfilmfestival haben wir dann festgestellt dass es für uns auch nicht anderes war als auf den Mount Everest zu steigen - mit unzureichender Ausrüstung und vollgepumpt mit BetaBlockern
- es kommt immer auf den Kontext an
und die Aussicht war auch nicht anders nur wärmer wars!
NEUSCHNEE! - die erste Skitour der Saison
26. Okt 2009 12:21 ~ comments(0)



Die Rotwandreiben mit Pulverschneeee!!!
unglaublich toll!
am 18.10.2009
danke an Jörg für den schönen TAg
MATSCH-graffity
16. Okt 2009 14:43 ~ comments(0)
viele viele bunte gärten
16. Okt 2009 13:36 ~ comments(0)


und viel viel arbeit
die bestandsaufnahme der gärten in münchen geht weiter
und macht spass !
(hier mit der julie - gemeinsam bei mosaik machen in unterschleissheim)
leitzach im herbst
11. Okt 2009 00:00 ~ comments(0)

mit papa, christian und mo auf der kössener ache und nacher nochmal mit papa auf der leitzach.
Theaterstück
10. Okt 2009 14:56 ~ comments(0)

Hey hey hey!
Auf der Piste ist in den Kammerspielen gelaufen!
bei einem Wettbewerb für neue Dramatik
wir haben zwar nicht gewonnen
aber das Publikum war begeistert - es wurde mitgesungen! und die schauspielerInnen hatten ihren spass!
was für ein gefühl ein stück Spitzing auf der Bühne zu sehen!
MVI_0632.MOV
8. Okt 2009 22:09 ~ comments(0)
8. Okt 2009 22:08 ~ comments(0)
und dann gings in die berge
8. Okt 2009 21:59 ~ comments(0)
8. Okt 2009 21:59 ~ comments(0)
petra mit steffi
8. Okt 2009 21:56 ~ comments(0)
die fertige wand
8. Okt 2009 21:54 ~ comments(0)
8. Okt 2009 21:52 ~ comments(0)
stampflehm wand bei den longo mais les montois
8. Okt 2009 21:51 ~ comments(1)

das war dann die zweite baustelle
in les montois
erste baustelle eserfallon
8. Okt 2009 21:48 ~ comments(0)

das war das strohballen lehm und holz haus an dem wir 4 Tage lang mitgearbeitet haben
longo mai in
8. Okt 2009 21:43 ~ comments(0)

die longo mai kommune war echt spannend
einfach ein anderes lebensgefühl!
15. Sep 2009 22:14 ~ comments(2)
guerilla gardening in der schweiz
15. Sep 2009 22:13 ~ comments(0)
13. Sep 2009 22:57 ~ comments(0)
13. Sep 2009 22:55 ~ comments(0)
3 Wochen Schweiz
13. Sep 2009 21:51 ~ comments(1)

mit Gemeinschaften, Lehmbau, Reiten und Wandern
Hochfeiler 2
13. Sep 2009 21:33 ~ comments(1)

Diesmal mit bestem wetter und ohne blasen mit der Martina auf den Hochfeiler gelaufen
fast schon einbisschen langweilig die 1800 hm.
guerilla gardening in lübeck
18. Aug 2009 00:45 ~ comments(0)
kapitalismus todesanzeige
18. Aug 2009 00:33 ~ comments(0)
Was ist das?
18. Aug 2009 00:28 ~ comments(0)
Hundsrück-7linden-Lübeck-Berlin-Chur
18. Aug 2009 00:19 ~ comments(0)

EIne richtige Sommertour mit Tchiboticket durch Deutschland
Juhu!
Das war schön und anstrengend
Frauenmusikfestival im Hundsrück
Sommercamp in Siebenlinden
Filmvorführung in Gemeinschafltichem Wohnungsbaugenossenschaft in Lübeck
FreundInnenbesuchen in Berlin und
Papa in Lenzerheide ins Krankenhausbringen mit Herzvorkammerfilmmern
was ist das?
7. Jul 2009 02:13 ~ comments(4)
höhlen druiden ice age und klettern in franken
7. Jul 2009 00:18 ~ comments(0)






ein wochenende mitten im prüfungsstress in franken
mit übernachten in einer höhle
ice age 3 auf 3d
klettern im kindergarten
und druidensteine
super schön
danke an die freundichen fremdenführerInnen wesp, albert und kastro
kajakfahren
7. Jul 2009 00:11 ~ comments(0)


skisaison ist vorbei -
jetzt fängts kajakfahren und klettern an
klagenfurt und graz
22. Jun 2009 18:00 ~ comments(0)
cecilia
22. Jun 2009 17:52 ~ comments(0)
tour 26 - Gamsjoch im Karwendel
18. Mai 2009 12:23 ~ comments(2)




die vielleicht letzte tour dieses winters #
schön steil über die schneefeckchen
vom ahornbodenaus
mit bad im sylvensteinstausee
mit der gretl in den gärten in england
16. Mai 2009 15:19 ~ comments(0)
tour 24 und 25 Drittes Watzmannkindl und Hoher Göll
28. Apr 2009 14:56 ~ comments(0)

übers wochenende nochmal 2 wunderbare touren mit feuer und schweiss gemacht
die katrin war auch dabei
im tal gezeltet und dann erstmal eine stunde lang die schier zum schnee getragen
dafür aber dann beste bedingungen und wunderbares wetter!!!
was ist das
22. Apr 2009 16:10 ~ comments(0)
tour 23 Roter Stein
21. Apr 2009 17:18 ~ comments(0)





um 5 uhr aufgestanden um auf den Roten Stein zu klettern- 1150 Höhenmeter und ohne Lawinenabgang, aber drucht grosse Lawinenfelder... gruselig. (mit Daniel und Katrin.)
Georgiritt
21. Apr 2009 17:15 ~ comments(0)









Am Sonntag haben wir Brauchtum gepflegt und sind mit Maike, Flori und Cecilia zum Georgiritt in Hohenschäftlarn. Mit dabei waren auch noch Beatice, Jakob, Katrin, Rotraud. 2 Tage lang ahb ich schon die Maike gestriegelt und gewaschen und dann gings auch so einerigermassen. Die Rotraud hat auf alle fälle eine gute Figur auf ihr gemacht auch wenn sie sie fast gegen einen Achaltechiner eingetauscht hätte ...
Wir haben eine Extradusche Weihwasser und Weihrauch abbekommen und dem Flori gings spontan besser...
Marokko
21. Apr 2009 17:12 ~ comments(2)









Mit Inka in Marokko und Madrid
drei Wochen lang Mosaike, Paläste, Lehmkashbas, Berge, Täler, Wandern und PFERDE...
Cobra mein schnelles Pferdchen allen voran!
(der Anti-Atlas Trail mit Pferd und Reiter war eher einen Entäuschung. Die Pferde nicht so spritzig wie gedacht (bis auf meines und noch 2 drei andere) die Landschaft zum grössten Teil recht langweilig.
Dafür waren die MitreiterInnen super nett und zwischen drin gabs ja auch immer wieder was schönes.
katalysator
20. Mär 2009 14:40 ~ comments(1)

ich verzeihe dir!
(aber gegen den sonnenbrand hats nix genützt
bienchen katrinchen
20. Mär 2009 14:37 ~ comments(0)
SAOSEO
20. Mär 2009 14:32 ~ comments(0)





mit der katrin und der katrin war ich 8 tage lang auf der saoseo hütte im berninagebiet
beim weltbesten hüttenwirt bruno
und wir hatten auf 6 touren viel spass im sonnenschein und ab und zu pulverschnee
tour
18 Ursera
19 Cunfin
20 Motal
21 Val Nera
22 Piz di Doste
wir haben dann noch eine nach im Bivaco Caldarini verbracht (6 decken für jede) und als uns die gaspatrona für den kocher ausging haben wir auf 3 kerzen gekocht . (siehe bild schneeschmelzen auf dem dach)
nachtrag
8. Mär 2009 22:35 ~ comments(0)
also lange nix reingestellt - weil mein foto kaput ist gibts einfach zuwenig fotos.
nach italien gings dann erstmal in bayern weiter
mit auskurieren aller mitgebrachten viren
katrins geburstag in nürnberg
freeriden mit papa am brauneck
mit meinem geburtstag in spitzing mit tour 12 (brecherspitze) und 13 (jägerkamp) und einem tag freeriden (und natürlich noch mit vielen netten freundInnen und coktails)
tour 14 und 15 aufs seekarkreuz (mit übernachtung auf der lengrieser hütte mit katrin)
dann tour 16 dem pflugjöchel (mit nele und bernhard)
und tour 17 jägerkamp (mit ali)
und dazwischen immer wieder reiten und ausmisten und wasser bringen für maike, lukky, flori, und cecilia
und mit rocky spielen
IA
19. Feb 2009 01:32 ~ comments(0)

zwei der neuen mitbewohner in torri
tour 11 - Vallée des Merveilles
19. Feb 2009 01:12 ~ comments(1)



auch wieder eigentlich frankreich
eine skitour bei hoher lawinengefahr
diesmal ohne matterhornblick
aber auch nicht schlecht :-)
grazie claudio!!!!1
val rahmeh
4. Feb 2009 00:03 ~ comments(1)




fotosafari im wunderschönen botanischen garten von Menton
(eigentlich frankreich)
1. Feb 2009 13:56 ~ comments(0)
tour 10 - santa maria
31. Jan 2009 20:22 ~ comments(0)

von torri aus endlich mal auch ne tour gemacht!
feeriden am spitzing
23. Jan 2009 18:59 ~ comments(0)



bei super sonne
nicht ganz unverspurter
schwerer tiefschnee
papa ganz alleine am rosskopf
heissenplatte tour 9
20. Jan 2009 18:23 ~ comments(2)



am letzten schönen tag haben wir (ernst, katiko, emma und ich) die aiplspitze nur knapp verfehlt und waren auf derm heissenplatte
dafür doch immernoch pulver!
(katiko hat dann am gipfel vor lauter übermut noch merkwürdige skigymnastik gemacht)
tour 8 - tortalscharte
19. Jan 2009 23:41 ~ comments(0)

der ernstl, die katinka und die emma sind -vorbei an gelassen grasenden gemsen- ohne probleme die 40 grad hoch und wieder runter!
es leben die karwendel!
caro/kali
14. Jan 2009 23:31 ~ comments(0)
berlin sushi mit fam puell
14. Jan 2009 23:23 ~ comments(0)
hüpfen
13. Jan 2009 12:39 ~ comments(2)

juhu ich war in berlin
und berlin war wie immer
nein eigentlich wars schöner
denn alles war weiss und meistens war super schönes wetter
da nicht gealzen wird
waren die strassen eine woche lang eisbahnen
und die autos kamen nicht recht vom fleck
nur ich mit inkas tollem breit-reifen-rad
berlin berlin
13. Jan 2009 12:36 ~ comments(1)

fotosession mit robert im park
tour nr 7 für mich war tour nr 1 für K
13. Jan 2009 12:15 ~ comments(0)







der Gröbener Hals
war Katrins und Emmas Einstiegstour
und beiden hats anscheinden spass gemacht
juhee!
war auch immernoch erstaunllich guter schnee!
und nicht zuwenig andere leute da :-)
venus, mond und gipfelstation
31. Dez 2008 11:32 ~ comments(0)
stubai- guben schweinfurterhütte
31. Dez 2008 11:22 ~ comments(0)









nach 2 tagen brecherspitze und spitzing küchenabende,
mit papa, andi, katrin, tanja in den super winterraum der guben schweinfurterhütte
3 tolle touren auf die wasserfalle und die krasspitze
Lawinen am Brauneck?
17. Dez 2008 14:11 ~ comments(0)



ne dafür gabs definitiv noch nicht genug schnee
aber wir haben unsere piepse vergraben und zwei tage lang gesucht gesucht gesucht
(was für ein theater!- bald ist der film fertig!!!!)
danke daniel für die tollen fotos!
freeriden am hochfügen
17. Dez 2008 14:07 ~ comments(0)

mit dem sönke hab ich tagsüber die tourenabfahrt unsichergemacht bei wunderbarem wetter und schnee!!! (foto von sönke www.soenke-schroeder.net/OnTheRocks)
und abends dann mit yven und jürgen den achenseepass ;-) (Gut gefahren)
10.000.000.000 ist uns der kapitalismus wert!
10. Dez 2008 17:57 ~ comments(0)

vielleicht die einzige aktion überhaupt die sich damit befasst dass zehntausendmillionen euro verschenkt werden aber keine lehrer eingestellt werden, keine kindergärten ausgebaut werden, keine busse fahren ... jajaja
kalt wars
die frau mit den äpfeln
10. Dez 2008 17:52 ~ comments(0)

sufiplakate aus pakistan im völkerkundemuseum in minga
skitour 2 vogelsang,sudelfeld und freeriden hochfügen
10. Dez 2008 17:50 ~ comments(0)

super skitour auf den vogelsang über die pisten mit 20 cm neuschnee! pulver
und am samstag dann freeriden in hochfügen - was besser fast schon nimmer geht!
bayern von oben
30. Nov 2008 15:41 ~ comments(0)

Natur-Kultur:
"Auf der einen Seite das Geschwätz der Fiktionen, auf der anderen das Schweigen der Realität"(Bruno Latour, Das Parlament der Dinge S. 27).
auftakt der skitourensaison
30. Nov 2008 15:12 ~ comments(0)

heute auf dem rosskopf mit papa und vielen vielen anderen leuten
es war zwar kein pulverschnee mehr aber schön war die kurze tour trotzdem in der föhn sonne.
stolzes raubtier
30. Nov 2008 15:09 ~ comments(1)

Sina freut sich dass wir wieder da sind und bringt uns ein begrüssungsgeschenk
(Wusstet ihr da draussen dass lachen kichern wenn sie am bauch gekitzel werden? wir können es nur nicht hören weil sie in sehr hohen frequenzen kichern. (Alles Fühlt von Adreas Weber) "hihihi hahaha hohoho!" (Even Cowgirls get the blues,tom robins)
eine woche syrien
29. Nov 2008 22:20 ~ comments(0)















eine woche war ich mit muttern in syrien unterwegs
spannend!
syrien hat viel alte bausubstanz!
(auch deshalb weil geschickt mit eingelegten hölzern die erdbeben abgefedert werden)
viel gesehen, viel gelernt, nette gruppe, lustiger reiseleiter, gutes wetter, gute laune.
Unglaublich die Vielfallt der Kulturen in diesem Lande zeitlich als auch räumlich nebeneinander im hier und jetzt. Mir wird ganz schwindelig wenn ich nur dran denke. Merkwürdig dass es in deutschland so einheitlich zugeht? oder bin ich blind für die Vielfallt?
Wie immer sieht der Konflikt im Nahen Osten ganz anders aus wenn man mit den Leuten vor Ort spricht, den Schnee auf den Golanhöhen sieht. Warum es trotzdem so schwierig ist Lösungen zu finden?
Diskussion auf dem Souk;
Nachdem wir eine Kleinigkeit gekauft haben hab ich gab ich die Plastiktüte in der sie eingewickelt war zurück und legten den Gegendstand in meinen Rucksack.
Der Händler: „Auf Menschen schmeißt ihr Bomben, aber vor Plastiktüten habt ihr Angst.“
Ich: „Aber die Bomben werden geschmissen, um Plastiktüten herstellen zu können. Und Plastiktüten sind auch schlecht für die Menschen. “
Händler: „Und wenn du im Flugzeug von Deutschland nach Damaskus sitzt und dich zwischen Fleisch und Fisch entscheiden kannst, dann kommt du die vor wie die Königin der Welt.“
sina
21. Nov 2008 23:48 ~ comments(0)

die katze auf dem tisch...
fühlt sich sehr wohl
erfurt
21. Nov 2008 23:45 ~ comments(0)







gemeinschaftsgärten in erfurt
gibt es erst einen www.lagune-erfurt.de
aber dafür waren viele leute auf meinem vortrag
und es gibt schon tolle streetart
alto und neu
gufert
21. Nov 2008 23:43 ~ comments(0)



ein schöner herbsttag auf dem gufert
und ein adler war auch da
zwischen europa und asien
19. Nov 2008 11:00 ~ comments(0)











viel viel viel hab ich erlebt in den 10 tagen istanbul
ich war geschockt von den vielen neuen bebauung die seit 2001 dazugekommen ist
ich habe widerständige informelle siedlerinnen kennengelernt
ich bin im tropischen Regenfällen so richtig nass geworden und habe mich nach Mexico oder Buenos Aires zurückversetzt gefühlt.
Ich war erfreut über die tolle Strassenkunst
ich war traurig über die immer noch voranschreitende zerstöhrung der letzten grünene Flecken in der Innenstadt.
Ich war baden im hellblauen schwarzen meer
ich hab mir zusammen mit nese den magen an Erdberbaumfrüchten verdorben
ich war pilze sammeln
ich hab bei orhan und kat im schönen jugendstil haus gewohnt
ich hab einen workshop gegeben und architektInnen vergeblich versucht die Grundideen partizipativer planung zu vermitteln
Ich hab getanzt und gefeiert zusammen mit den 3000 ErasmusstudentInnen die die Szene nochmal richti aufmischen
Ich hab geschlemmt und frischen fisch in allen varianten gegessen (am besten wars wenn er von orhan zubereitet war!)
ja so wars!
und noch viel mehr
wildes istanbul
5. Nov 2008 01:21 ~ comments(0)

10 tage istanbul
grad schee wars!
tanzen, essen, laufen, konsumieren, baden, arbeiten, und schauen schauen schauen.
danke orhan für die couch!
Dolores La Chapelle
22. Okt 2008 18:48 ~ comments(1)
Da hammas mal wieder!
ich habs euch ja immer schon gesagt!
Dolores du bist meine Heldin!:
Wie kann einem das Skifahren solche Einsichten vermitteln?
Das Fahren im Pulverschnee ermöglicht die absolute Erfahrung der dynamischen Beziehungsmuster zwischen den Mitgliedern einer Gruppe von Menschen, der Energie der Erdanziehung und dem Schnee als Ausdruck des Himmels. Anpassung an die Natur hat nichts damit gemein, sich einem menschengemachten Gesetz zu unterwerfen, das Deine Freiheit beschneidet. Wirkliche Anpassung an die Natur hat viel mehr gemein mit einer gemeinsamen Abfahrt. Für jeden erfahrenen Skiläufer gibt es nur einen besten „Weg“: für jede mögliche Position am Hang gibt es nur eine Fall-Linie. Fahren mehrere miteinander, so können alle mit Höchstgeschwindigkeit abfahren und doch miteinander und mit der Erde fließen. Es ist wie beim Flug der Vögel, die durch die Lüfte kreisen, keiner ist Führer, es gibt keine Untertanen, denn alle sind zusammen. Die einen passen sich responsiv der Erde, die anderen dem Himmel ihrer Welt an, es gibt keine Zusammenstöße. Hier ist jedes menschliche Sein auf seinem eigenen Pfad frei.
Also geht es um einen Zustand absoluter Achtsamkeit?
So kann man das nennen. Die Bewegungen sind minimal, nur die Knie geben nach, reagieren auf den leichten Druck des Schnees. Es ist eine Mischung aus Fliegen und Landen, es hebt und zieht mich, ich gebe der Gravitation nach, geh in die Fersen, spüre, wie der Schnee mich wieder hebt und lenke die Spitzen ein Stück nach links. Die Schwünge sind völlig fließend, denn da ist kein bewusstes Tun, kein Denken. Du siehst es an der Spur im Schnee. Es ist Seligkeit, pure Seligkeit. Es ist ein besonderes Geschenk der Beziehung zwischen Himmel und Erde. Es lässt sich nur erleben an Plätzen, wo alle Bedingungen stimmen, es passiert in besonderen Momenten auf dieser Erde, es dauert manchmal nur Augenblicke, bis das Licht sich verändert und der Wind dreht. Manche Menschen widmen dieser Erfahrung, das Sein im reinen Spiel zu erleben, die besten Jahre ihres Lebens. Um es richtig zu machen, musst Du dich dem Schnee hingeben.
Demnach gibt es zahllose Wege zur Erkenntnis?
Sicherlich. Alles was heute ich weiß, habe ich dabei gelernt, die Hänge heraufzusteigen und herunterzugleiten. Wer in tiefem Pulverschnee Ski läuft, trifft auf keinen Widerstand, trifft auf rein gar nichts. Da ist nicht irgendwas, von dem man sich abstößt, um sich zu drehen, wie beim normalen Skifahren. Wer darauf besteht, sich dort abzustoßen, wo nichts ist, setzt nur den Impuls seiner Bewegung fort und fällt in den bodenlosen Schnee. In unserer Kultur gibt es kein Wort für diese Erfahrung des „Nichts“, für den fehlenden Widerstands beim Tiefschneefahren. Im Gegenteil: Die Vorstellung des Nichts, des Nicht-Seins macht uns Angst. Nur in der Lehre des Taoismus gibt es „die Fülle der Leere“, aus der alles entsteht. Meine Erfahrungen im Pulverschnee gaben mir eine Ahnung dessen, was meinem Denken vorher nicht zugänglich war.
Wie kann eine solche Erfahrung das Bewusstsein oder gar das Weltbild verändern?
Wenn erst einmal dieser Rhythmus zwischen Schnee und Gravitation entstanden ist, hört das „Ich“, der „Berg“ und der „Schnee“ auf, getrennt voneinander zu existieren. Es fließt zusammen in einen einzigen Strom der Interaktion. Ein fließender Prozess ohne Grenzen. Mein Handeln bildet ein Kontinuum mit der Handlung des Schnees und des Berges. Ich kann nicht mehr genau sagen, wo mein Handeln aufhört und das des Schnees beginnt und wann die Gravitation hereinspielt. Je öfter Du das erlebst, desto mehr verliebst Du Dich darin. Und Du lernst, wie schnell Du diese komplexe Interaktion zerstörst, sobald Du bewusst planst, forderst und deinen Willen durchsetzen willst. Wer einmal diesen Verlust aller Grenzen des Egos erlebt hat, macht einen radikalen Bewusstseinswandel durch, der sich nach und nach ausdehnt und vertieft. Wir sind das Opfer einer Einbildung, hat Allan Watts gesagt, wenn wir an das Paradigma unserer Kultur glauben, dass unser Individuum dort aufhört, wo unsere Haut endet: Dann kommen wir zu einer Wahrnehmung des Individuums, dass weder als Ego in seiner Haut eingeschlossen ist, noch das Zahnrad einer großen Maschine ist, sondern dass es ein sich dabei um einen gegenseitig beeinflussender Prozess ist zwischen allem, was innerhalb und außerhalb der Hauthülle passiert handelt, ohne Dominanz des einen oder anderen, gleichberechtigt, wie zwei Seiten einer Münze.
(http://www.tiefenoekologie.de/de/texte/dolores-lachapelle.html)
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